Magie ...

Magie ...
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Plötzlich sind sie da. Momente farbenprächtiger Erinnerungen, gepaart mit Unbekümmertheit und Leichtfertigkeit. Der Duft aufsteigender Feuchtigkeit früher Morgenstunden, welcher sich sanft über den schillernden Tauperlen bunter Blumenwiesen ausbreitet. Wärmende Sonnenstrahlen durchstoßen achtsam die über den Feldern und Wiesen ruhenden Nebelschwaden und enthüllen mit ihrem Glanz und Funkeln den Zauber eines neuen Morgens.

 

Und während ich sorglos im Augenblick verharre, erinnere ich mich daran, dass es oftmals die trüben und nebligen Momente waren, die mich zu den hellsten Orten führten und mich die Magie des Lebens wieder spüren ließ.

Labyrinth ...

Labyrinth des Lebens ...
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Reizüberflutung, fremdgesteuerter Leistungsdruck, verzerrte Erwartungen. Unter dem steten Druck einer subjektiven Gesellschaftsnorm entsprechen zu müssen, versuchst du dich selbst zu überholen. Schnell ist zu langsam, groß ist zu klein und genug ist zu wenig. Beharrlich rotiert das Rad deines Lebens auf vertrauten Pfaden, bis es plötzlich abbremst und stehen bleibt.

 

Während ich gedankenversunken die unendliche Weite und Schönheit der Unvollkommenheit genieße, fühle ich die Mischung aus Wohlbefinden und Zufriedenheit. Gefühlvoll streift das aufkommende Glück meine Seele und weist mir den Weg der Anspruchslosigkeit aus dem Labyrinth des Lebens.