Steig ein ...

Steig ein ...
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... und gestalte deinen zukünftigen Kurs!

 

Das letzte Jahr Revue passieren lassen! Nach einem überwiegend guten und durch viele, wärmende Sonnenstrahlen geprägten Jahr, sicherlich eine attraktive und interessante Zeitreise in vergnügliche und heitere Tage. Aber wie gehst du mit einem vorwiegend schlechten und beschatteten Jahr um? Solltest du vergangene, bekümmernde und deprimierende Tage, Wochen und Monate eigentlich auch noch einmal Revue passieren lassen? Ja, das solltest du!

 

Deine Zeitreise

 

Deine alljährliche Zeitreise ist ein wertvoller, kleiner Schritt auf deinem weiteren Weg zum Ziel. Abschließen, mit dem was war und Platz schaffen, für das was kommt. Auch wenn es in deinem letzten Jahr viele beschwerliche Hindernisse und unliebsame Hürden zu überwinden galt, so kann man doch pauschal nie urteilen, dass es kein gutes Jahr war. Denn auch aus vielen negativen Erlebnissen und unliebsamen Erfahrungen, die dein letztes Jahr eventuell prägten, kann mitunter sehr viel Positives gewonnen und erschlossen werden.

 

Plötzlich musstest du Situationen bewältigen, die doch immer nur die anderen zu bewältigen hatten. Du musstest Momente und Augenblicken durchleben, die bis dato immer nur Helden aus Filmen oder Romanen meisterten und in denen du auf einmal Hauptdarsteller warst. Und dann gab es da noch diese wunderbaren und äußerst verständnisvollen Menschen, die du wahrscheinlich nie kennengelernt hättest, wenn seinerzeit einfach alles nur nach Plan gelaufen wäre. Doch nichts im Leben läuft nach Plan und erst recht nicht nach deinem.

 

Dein Leben

 

Lebenssituationen und Augenblicke werden durch Empfindungen und Erfahrungen geprägt. Du musst sie zulassen, sie annehmen und nutzen. Andererseits musst du aber auch lernen, sie zur rechten Zeit wieder loszulassen und lediglich mit den daraus gewonnenen Eindrücken und Impressionen wertungsfrei deinen weiteren Weg zu gestalten, ihn zu formen und weiter aufzubauen. Erschöpfe dich nicht an Vergangenem, sondern nutze deine Zeitreise, um Chancen und Möglichkeiten aufzuzeigen, diese zukünftig anzuwenden, um mit ihnen Lebenswerte zu schaffen.

 

Deine Zukunft hält für dich viel Unvorhersehbares bereit, worauf du größtenteils keinerlei Einflussnahme hast. Ungeachtet dessen hast du jedoch die wirklich bedeutungsvolle Möglichkeit, deinen mit Angst oder Sorgen gefüllten und negativ geprägten Gedankengängen zukünftig keinen noch so kleinen Freiraum mehr in dir einzuräumen und dich bedingungslos dem Positiven zuzuwenden. Denn du hast aus den dir widerfahrenen Impressionen gelernt und alles verstanden. Es ist nun deine zukünftige Aufgabe, diese in dir aufzunehmen und dich an ihnen zu bedienen.

 

Dein Kurs

 

Ich wünsche dir für deinen weiteren Kurs stets antreibende Rückenwinde und wärmende Sonnenstrahlen auf deinem Gesicht. Und sollte es mal nicht so laufen wie erhofft, lasse dich treiben und denke daran: Du kannst zwar die Richtung des Windes nicht verändern aber du kannst deine Segel anders setzen und neue, wegweisende Werte schaffen. Du musst dich nur an "ihnen" bedienen ...

Leben zwischen Reizen ...

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 ... vom anders sein und bleiben!

 

Du bist viel zu sensibel

 

Als ich wieder einmal eine dieser stürmischen und schlaflosen Nächte mit Grübeln und Nachdenken verbrachte und nach meinem vertrauten, nächtlichen 3-Uhr-Kaffee wieder ins Bett kroch, blieb meine rotierende Gedankenwelt, wie so oft in den letzten Monaten, an einer mich ständig quälenden Aussage hängen. Eine Äußerung, die ich schon so oft zu hören bekam: "Du darfst das alles nicht so an dich heran lassen, du bist viel zu sensibel, du musst härter werden". Oh man, wie oft mich dieser Satz schon ganz nah an die Schwelle innerer Verzweiflung brachte - "... du musst härter werden ..." - grausam, ich hasste diesen Satz.

 

Immer wie die breite Masse

 

Warum sollte ich überhaupt härter werden? Warum werden die anderen um mich herum, die mich ständig kritisieren, nicht ein bisschen sensibler oder feinfühliger? Warum legt man mir, eine nach meinem Empfinden positiv zu deutende Charaktereigenschaft als vermeintlich negativ aus? Vielleicht ist es ja auch so, dass meine Verhaltenskritiker viel lieber sensibler wären, es aber einfach nicht ausleben und zeigen können? Aber nur weil die breite Masse nicht in der Lage ist, gefühlvoll und empfindsam miteinander umzugehen, soll ich mich anpassen und härter werden? Bestimmt nicht! Dann schwimme ich lieber weiter gegen den Strom, in Richtung meiner ganz persönlichen Quelle des Wesentlichen.

 

Nachdem ich mich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt und für mich herausgefunden habe, dass ich in Richtung "hochsensibel" tendiere, kann ich mit meiner gegenwärtigen Situation wesentlich besser umgehen. Dass ich Reize, Sinne und menschliche Empfindungen sehr intensiv wahrnehme und darüber hinaus über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn verfüge, bildet für mich auch weiterhin keine Grundlage, von meinen Verhaltensstrukturen abzulassen, mich in meiner Persönlichkeit zu verstellen oder mich für andersdenkende Menschen zu verändern. Das ist meine Person, das ist mein Wesen, das ist mein Charakter und ich werde auch weiterhin mein Bewusstsein und meinen Verstand frei entfalten und in meinem authentischen Leben auch weiterhin bestehen.

 

Mehr Menschen mit feinfühliger Wahrnehmung

 

In meinen Augen verlangt unsere moderne und fortschrittliche Welt mehr denn je nach wegweisenden, sensiblen Menschen mit feiner Wahrnehmung und achtsamen Verhaltensweisen. Gerade heute, in einer von Gefühlskälte durchzogenen und durch Rastlosigkeit und Schnelllebigkeit geprägten Zeit, empfinde ich die Gegenwart feinfühliger Menschen um mich herum als wahre Bereicherung unserer Gesellschaft.

 

Manchmal wünsche ich mir auch, mehr im gegenwärtigen Augenblick verweilen zu können, als ständig von Gefühlsempfindungen und Gedankenketten dominiert zu werden. Auf der einen Seite ist es äußerst spannend und inspirierend, diese Andersartigkeit zu (er)leben und sich seiner Achtsamkeit füreinander bewusst zu werden. Andererseits sind es jedoch auch sehr energieraubende und enorm belastende Alltagssituationen, die es tagtäglich zu bewältigen gilt.

 

Und ich bleibe so!

 

Nachdem ich mir meiner gegenwärtigen Situation nach langer Zeit des Nachdenkens schließlich bewusst geworden bin, fühle ich mich etwas wohler in meiner Haut, lerne damit umzugehen und erarbeite für mich entsprechende Bewältigungsstrategien, die mich bei meinen intensiven Reizwahrnehmungen und den zugehörigen Reizverarbeitungen unterstützen.

 

Auch wenn ich oftmals als zart besaitet, dünnhäutig oder zu nah am Wasser gebaut bezeichnet werde, ist es ein äußerst wertvoller Persönlichkeitscharakter, den es für mich zu erhalten und auszuleben gilt - leben zwischen Reizen. Und genau deshalb habe ich für mich entschieden:

 

Ich bleibe wie ich bin, denn alle anderen gibt es schon!

Vom Chaos deiner zwei Welten ...

Vom Chaos deiner zwei Welten ...
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... oder der Gegensätzlichkeit deines Lebens.

 

Deine innere Zerrissenheit

 

Kontraste klassifizieren und ordnen unser Leben. Von Armut und Reichtum, über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Helligkeit und Dunkelheit, Minimum und Maximum, bis hin zum dir und dir. Ja genau, dir und dir, deine innere und deine äußere Welt, welche dich gleichermaßen beherrschen und dich immer öfter in deine innere Zerrissenheit führen.

 

Unsere Zeit. Rasant und schnelllebig ist sie geworden und für viele Menschen nicht einfach zu durchlaufen, geschweige denn, ihr überhaupt standzuhalten. Auf der einen Seite der Job, auf der anderen Seite die Familie, beides gepaart mit Zeitdruck, Stress, Problemen, Sorgen, u.v.m. Zwei Hälften, die von uns immer mehr abverlangen und uns immer mehr fordern.

 

Deine zwei Welten

 

Doch das sind sie nicht deine zwei Welten, das ist eine. Deine zweite Welt, ist gewissermaßen deine gute Miene zum bösen Spiel und dein schon längst nicht mehr authentisches bzw. reales Auftreten. Dein Akzeptieren von Gewohnheiten, obwohl du diese gar nicht mehr länger akzeptieren willst. Dein ja sagen, obwohl du nein sagen willst. Dein rechts Blinken, obwohl du links abbiegen willst. Dein tristes Handeln, obwohl deine farbenfrohen Gedankengänge doch gar nicht mehr zu bändigen sind.

 

Sag mal, bist du überhaupt noch in der Lage, die optischen Kontraste einer farben- und lebensfrohen Gedankenwelt wahrzunehmen, dich an ihrer Vielfalt zu orientieren und das umzusetzen, was dich glücklich machen würde? Oder bist du mittlerweile durch monotones, kontrast- und musterloses Funktionieren im Tagesgeschäft völlig abgestumpft und hast schlichtweg vergessen, dass du viele bunte Bedürfnisse, farbenfrohe Phantasien und schillernde Wünsche hast? Es wird Zeit, ändere etwas!

 

"Nur was? Nur wann? Nur wie?" - fragst du? Siehst du und da sind sie wieder, deine vorschiebbaren, dich blockierenden und ausbremsenden nur(s), gepaart mit einigen w-Wörtern, die es dir wieder einmal sehr einfach machen nichts zu tun!

 

Dein neuer Weg

 

Etwas umzugestalten soll doch keineswegs bedeuten, dass du von jetzt auf gleich alles verändern, deine Gewohnheiten über Bord schmeißen und dein ganzes Leben von Grund auf neu strukturieren sollst. Nein! Du solltest für dich im ganz Kleinen beginnen und dich beständig zu dem für dich Wesentlichen führen lassen. Kein Mensch ist in der Lage von heute auf morgen sein gesamtes Leben zu modifizieren, das wäre einerseits ebenfalls nicht authentisch, völlig irreal und gänzlich hoffnungslos. Und genau das ist es ja, was du nicht (mehr) willst.

 

Nimm dir stattdessen etwas Zeit, sortiere deine lebens- und farbenfrohen Bedürfnisse, Phantasien und Wünsche, finde für dich heraus, was du in deinem Leben gerne anders machen würdest, dir guttun würde, dir ein neues Lebensgefühl verleihen würde, dich glücklicher und zufriedener machen würde und fang an, die Sanierung deines weiteren Weges, anhand deiner vielfältig ausgeprägten Gedankenbausteine, neu zusammenzutragen und gib diesem Weg eine neue, zielführende Richtung.

 

Dein Schlüssel

 

Wir alle tragen den Schlüssel für solche Veränderungen in uns. Der eine findet das passende Schloss sofort, der andere etwas später und manch einer muss an seinem Schlüssel eventuell noch ein wenig feilen und schmirgeln, damit sein Schlüssel problem- und reibungslos dem Schloss seines neuen Weges entspricht. Aber es lohnt sich! In dir sind viele wertvolle und wegweisende Gedankenbausteine aneinander gereiht und warten nur darauf, dass du sie zum Bau deines neuen Weges sinnvoll nutzt. Viele kleine Gedankenelemente, die, miteinander verbunden, etwas ganz Großes ergeben werden. Übereile jedoch nichts und lasse dir all die Zeit und Geduld die dein Tun und Handeln zur Veränderung erfordert, denn auch das Gras am neuen Wegesrand wächst nicht schneller, wenn du pausenlos daran ziehst.

 

Alles kommt zur richtigen Zeit zu dir, sobald du bereit bist. Und wenn es sich "richtig" anfühlt und dir danach ist - verändere dich!

 

Dank an "Emily Anders" für die

Inspiration des Schlussakkords

Und dann wird alles anders ...

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Als er aus dem Wald herauslief und den von dichtem Nebel eingehüllten Feldweg erreichte, konnte er nur grob erahnen, in welche Richtung ihn sein scheinbar endloser Weg wohl führen würde - denn zu getrübt war sein Blick auf den längst nicht mehr einsehbaren Kurs, der noch vor ihm lag.

 

Eine bizarre Stimmung stieg blitzartig in ihm empor und sein sonst so zuverlässiger und wegweisender Panoramablick war nicht mehr erkennbar. Gefühle der Kraftlosigkeit, gepaart mit Empfindungen völliger Abgeschiedenheit überkamen ihn. Keine einfache Lebenssituation, hielt er doch sonst das Ruder stets fest in der Hand und bestimmte selbstsicher seinen Kurs.

 

Plötzlich war alles anders. Alltägliche Dinge und gewohnte Abläufe erlangten den Charakter bedeutungsloser Leere und verzweifelter Raumlosigkeit. Mit seinem ziellos gerichteten Blick in den Dunst vorbeiziehender Nebelschwaden atmete er tief durch und fragte sich wieder einmal, wie die letzten Monate wohl verlaufen wären, wenn alles anders gekommen wäre.

 

Ist es aber nicht, denn alles kam genauso, wie es kommen sollte! Auch wenn bestimmte Situationen noch immer schwer zu verstehen sind und völlig substanzlos erscheinen, macht es keinen Sinn, deren Bedeutung stets aufs Neue zu hinterfragen. Menschen stehen im Leben fortwährend aussichts- oder hoffnungslosen Situationen gegenüber, wobei das Ziel niemals in Niedergeschlagenheit oder Kapitulation enden darf. Das Ziel sollte immer im Akzeptieren oder Loslassen liegen und wir sollten lernen, uns unseren vorherrschenden Lebenssituationen bedingungslos zu stellen und ihnen angstfrei und vor allem mutig gegenüber zu treten.

 

Letztendlich sind es doch genau diese Herausforderungen, die uns Menschen formen und prägen und unser gesamtes Leben instinktiv gestalten. Haben wir uns entschlossen, dem Zentrum unserer gegenwärtigen Lebenssituation näher zu kommen, müssen wir bereit sein, uns nicht pausenlos an der Schale allen Übels aufzuhalten, sondern versuchen den tiefsitzenden Kern zu erreichen.

 

Vergleichbar mit der Signalleuchte eines Leuchtturms, welche Nebel und Dunkelheit zuverlässig durchdringt, müssen wir für uns begreifen, dass am Fuße des Leuchtturms dennoch Dunkelheit vorherrscht. Ein Wandel kann für uns somit nur dann eintreten, wenn wir die unendlich erscheinenden Treppenstufen des Leuchtturms beharrlich hinaufsteigen, damit sich dunkle Momente lichten können und wir in die beispiellose Lage versetzt werden, uns mit allen zugehörigen Details der Gesamtheit auseinander zu setzen.

 

Im Nebel aller Ungewissheit muss jedoch eines ganz gewiss sein - und das ist dein eigener Entschluss. Und dann wird alles anders ...

Brich die Regeln ...

Brich die Regeln ...
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In manchen Momenten solltest du deinen ganz persönlichen Träumen, Wünschen und Phantasien eine entscheidende Bedeutung zukommen lassen, damit du nicht in starr fixierten Verhaltensmustern und völlig verwachsenen Denkstrukturen verharrst. Gelegentlich einfach mal vom Verstand abweichen, vorgegebene Handlungsweisen aussetzen, Vorstellungskräfte aktivieren und dein Bauchgefühl zu Wort kommen lassen. Brich die Regeln ...

Der Zauber des Anfangs ...

Der Zauber des Anfangs ...
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Es gibt Augenblicke in deinem Leben, an denen du von deinem gewohnten Pfad abkommst, deinen Weg kurzzeitig verlassen und einen Umweg in Kauf nehmen musst. Doch plötzlich spürst du, dass es genau diese Abwege in deinem Leben sind, die dich auf der richtigen Spur zu deinem ganz persönlichen Ziel führen werden. Und genau dann ist es an der Zeit, dem Zauber des Anfangs zu vertrauen und dir bewusst zu werden, dass jede noch so große Reise mit einem kleinen Schritt beginnt ...

Lass die Hüllen fallen ...

Lass die Hüllen fallen ...
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... und mach dich einfach mal frei.

 

Herbst. Die Laubbäume werfen ihr bunt gefärbtes Blattwerk arglos ab und verzaubern unsere heimischen Laubwälder in eine farbenfroh schillernde und raschelnd klingende Erlebniswelt. Ein bedeutender Selbstschutz der Natur, dieser alljährliche Laubabwurf, mit dem sich die Bäume auf die bevorstehenden, kalten Wintermonate vorbereiten und sich somit wirkungsvoll vor dem Erfrieren und Austrocknen schützen.

 

Doch was unternimmst du um dich zu schützen?

 

Du könntest doch eigentlich auch mal all das von dir abwerfen, was dich tagtäglich belastet und dich immer mehr erdrückt. Lass doch einfach mal deine ganzen Sorgen-, Angst-, und Gewohnheitshüllen fallen und schütze dich durchs Loslassen. Einfach mal deine nicht authentische Fassade um dich herum zum Einsturz bringen. Einfach mal deine unzeitgemäßen Denk- und Sichtweisen einer gewissenhaften Prüfung unterziehen. Einfach mal das tun, was du schon so lange möchtest. Einfach mal umsetzen, was du im Innern doch so sehr liebst. Einfach mal deine eigenen Träume verwirklichen und diese satt (er)leben. Einfach mal völlig frei und unabhängig sein.

 

Aber nein, genau das Gegenteil ist bei dir der Fall! Du bist nach außen hin stets gut kaschiert und obendrein noch sowas von perfekt verstellt, das ist einfach unglaublich. Und außerdem, "einfach mal ..." ist für dich doch sowieso viel zu schwer umzusetzen, ein völliges No-Go!

 

Du tarnst dich weiterhin lieber mit deinen Sicherheiten & Gewohnheiten!

 

Sei mal ehrlich, betrügst du dich nicht ständig selber, indem du dir alles, was dich schon so lange an einer persönlichen Veränderung hindert, jeden Tag aufs Neue schönredest und die ganzen Dinge, die du doch so gerne ändern würdest, ständig auf später hinausschiebst? Jeden Tag wirfst du dir dein nicht auf deine Person zugeschnittenes Tarnmäntelchen der Sicherheit um deinen Körper. Jeden Tag steigst in deine abgetretenen Stiefel der alten Gewohnheiten und trampelst mit deinen betagten Galoschen kontinuierlich auf ausgetretenen Pfaden im Kreis umher. Jeden Tag machst du das, was du doch eigentlich schon lange gar nicht mehr machen willst und das alles machst du nur, weil du aus der Angst vor Veränderungen heraus widerwillig alles nur noch stillschweigend akzeptierst.

 

Warum verhältst du dich eigentlich so dermaßen unprofessionell und nimmst dir nicht einfach mal den natürlichen Selbstschutz des Laubabwurfs im goldenen Herbst zum Vorbild, schützt dich selber vor dem bedrohlichen "Erfrieren und Austrocknen" unserer Gesellschaft? Warum fängst du nicht endlich einmal damit an, authentisch, frei und gelassen zu leben und auf deinem ganz persönlichen Weg nicht nur den halbblauen Himmel und das halbgrüne Gras zu erblicken, sondern das gesamte Bild in seiner vollständigen Farbpracht zu bewundern und zu erleben?

 

Nichts ist beständiger als der Wandel!

 

Du wirst in deinem Leben immer wieder Zeitpunkte erreichen, an denen du vor Veränderungen stehst. In vielen Momenten wirst du zweifeln und viele mögliche Situationen und Möglichkeiten gegeneinander abwägen. Doch letztendlich wirst du eine Entscheidung für dich treffen müssen und du wirst für dich erkennen und spüren, dass die Zeit für etwas Neues gereift ist und du dem Zauber des Anfangs bedingungslos vertrauen solltest. Es gibt Momente, da musst du von deinen gewohnten Pfaden abweichen, deinen Weg kurzzeitig verlassen und einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Doch es sind oftmals genau diese kleinen Umwege, die dich im Leben letztendlich auf die richtige Spur zum langersehnten Ziel führen, nach dem du dich so sehr gesehnt hast. Lass los ...

 

Starte einfach deinen Weg und bedenke: Jede noch so lange Reise beginnt mit einem ganz kleinen Schritt.

Wenn dein Leben schneller ist ...

Wenn dein Leben schneller ist ...
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... dann ärgere dich nicht, denn im Leben ist Schnelligkeit keineswegs die Voraussetzung um dein Ziel zu erreichen. Wegweisend ist auch nicht deine Geschwindigkeit zu erhöhen oder deine Schnelligkeit zu drosseln, ausschlaggebend ist doch einzig und alleine, dass du den auf dich abgestimmten, ganz persönlichen Lebensrhythmus findest. Denn auch die Ziele, die du in deinem Leben nicht erreichst oder die Wege, die du aus Angst und Sorge nicht gehst, formen dein Leben gleichermaßen.

 

Du ärgerst dich ...

 

Ich erinnere mich noch ganz genau an den Tag, als ich an der Nordsee eine Möwe auf einem Pfahl mit einem strahlendblauen Himmel als Hintergrund fotografieren wollte. Die Kamera fokussierte das Ziel, ich drückte ab und war einfach zu spät. Zu Hause angekommen, entdeckte ich erst bei genauerem Betrachten der Bilder, wie genial dieses Foto letztendlich doch geworden ist und dass ich mich völlig unbegründet über mein seinerzeit flüchtendes Zielobjekt geärgert habe. Und heute, einige Jahre später, kommen beim Betrachten genau dieses Fotos alle schönen Erinnerungen an unseren Familienurlaub wieder zum Vorschein und es kommt mir vor, als ob es gestern war.

 

Du änderst deine Blickrichtung ...

 

Und so ist es auch im täglichen Leben. Es gibt immer wieder Situationen, die dich verärgern, Momente, die dich regelrecht zur Weißglut treiben oder Augenblicke, die dich sogar zutiefst verletzen. Dein Ziel sollte jedoch stets darin liegen, solche Situationen zu überwinden und dich nicht aufzugeben, denn in deinen Flügeln steckt wesentlich mehr Kraft und Energie als du denkst, du musst dich lediglich trauen und mutig genug sein, deine Flügel weit genug auszubreiten und von deinen eigenen Fähigkeiten Gebrauch zu machen. Und wenn du das schaffst, kannst du viele Dinge aus einer völlig anderen Blickrichtung betrachten und mit deiner gewonnenen Weitsichtigkeit und deinem erlangten Blick fürs Wesentliche, wirst du unweigerlich erkennen, dass viele für dich auf den ersten Blick unvorteilhaft erscheinende Situationen seinerzeit gar nicht so schlecht waren, sondern dir vielleicht sogar geholfen haben, dahin zu kommen, wo du heute bist und wo viele andere auch sehr gerne wären.

 

Du spielst dein Spiel und verlässt den Weg ...

 

Wenn ich heute mit innerer Ruhe und tiefer Gelassenheit meine letzten 10 Jahre einmal Revue passieren lasse, gibt es viele Situationen und Momente in meinem Leben, die im Vorfeld hätten völlig anders laufen sollen. Doch betrachte ich diesen unfreiwilligen Kurswechsel einmal im Nachhinein und unter anderen Gesichtspunkten, begreife ich, dass man auch an Niederlagen oder ausweglos erscheinenden Situationen, enorm wachsen und reifen kann und die seinerzeit eingeschlagene Richtung nach wie vor eine authentische Bedeutung für mich hat und mir letztendlich sehr gut getan und sehr geholfen hat. Denn auch ein anfangs steiniger und sehr harter Weg, kann nach einiger Zeit auf einer weichen und von Moos benetzten Wiese weitergeführt werden.

 

Es sollte für dich somit nicht oberste Priorität haben, ob du dein Spiel gewinnst oder dein Spiel verlierst, ausschlaggebend ist doch, wie du dein Spiel letztendlich spielst.

Dein Fehler ist die Angst vor (d)einem Fehler ...

Dein Fehler ist die Angst vor (d)einem Fehler ...
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... und diese und(s) und aber(s) nerven einfach nur!

 

Dieser Weg ist am kürzesten und dort drüben der Weg ist am längsten aber da hinten der Weg ist am schönsten - so, und was nun?

 

Wer kennt sie nicht, die Situationen mit diesen unangenehmen und(s) und aber(s) in unserem täglichen Leben? Ständig sind sie präsent, immerzu hindern sie uns daran, das zu tun und das umzusetzen, was wir am allerliebsten verwirklichen würden, obwohl wir ganz tief aus unserem Innern heraus die Situation bereits im Vorfeld für uns entschieden und diese Entscheidung eigentlich auch schon längst getroffen haben.

 

Aber nein, wir treffen sie trotzdem nicht!

 

Ständig wägen wir alle denkbaren Möglichkeiten gegeneinander ab. Immer wieder schlafen wir über unsere Problemstellungen und deren Lösungsmöglichkeiten, bevor wir irgendwann einmal urteilen. Jede Entscheidung muss mit unserem Verstand zu 100 Prozent durchdacht und vollends gereift sein. Wir suchen immer weiter nach Argumenten, die uns an der von uns doch eigentlich gewollten Umsetzung immer wieder zweifeln lassen und uns diese wieder verwerfen lassen. Wir behindern uns immer wieder selbst in unseren eigenen Denk- und Sichtweisen das zu tun, was wir am allerliebsten umsetzen würden und beschäftigen uns im Unterbewusstsein ständig mit der Suche nach neuen Blockaden.

 

Warum fallen uns Entscheidungen so schwer?

 

Ist es die Angst vor dem Scheitern? Ist es die Angst vor dem Versagen? Ist es die Angst vielleicht einen Fehler zu machen? Ist es die Angst vor dem Neuen was da auf uns zukommt? Ist es die Angst vor dem Verlust alter Strukturen und gelebten Gewohnheiten? Ist es die Angst davor, etwas Unvernünftiges oder völlig Unrealistisches zu tun? Ist es die Angst davor, das Bauchgefühl eventuell dem Verstand vorzuziehen und sich den Vorwürfen anderer, im Falle einer Fehlentscheidung, zum Gespött zu machen?

 

Wer weiß das schon?

 

Ich weiß zumindest eins: Unser größter Fehler im Leben ist die Angst vor einem Fehler im Leben. Viel zu oft fehlt uns einfach nur der Mut, eigene Entscheidungen zu treffen und diese nach dem Instinkt unserer inneren Überzeugung umzusetzen. Wir sollten einfach mutiger werden, mutiger werden, UNSERE Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus sollten wir unsere Entscheidungen immer für uns selbst treffen und nicht abwarten oder aufschieben, bis eventuell ein anderer die für uns bestimmte Entscheidung trifft. Wenn wir vor einer Entscheidung stehen, sollten wir bedingungslos auf diese loslaufen, eine für uns bestmögliche und vor allem authentische Entscheidung treffen, ein gutes Gefühl dabei haben und der Angst vor einer eventuellen Fehlentscheidung im Leben keinen noch so kleinen Freiraum einräumen. Auch wenn unsere Entscheidungen manchmal unangenehm und mit einem gewissen Risiko behaftet sind, sollten wir uns immer vor Augen halten, dass unser ganzes Leben eine bestimmte Risikobereitschaft von uns abverlangt und diese auch voraussetzt.

 

Und sind wir doch mal ehrlich zu uns selber, wer von uns will später auf ein unglücklich gelebtes Leben zurückblicken und sagen: Hätte es doch damals diese ganzen und(s) und aber(s) nicht gegeben ...

 

Also, Mut Freunde!

Kurz vor knapp ...

Kurz vor knapp ...
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... und Glück gehabt!

 

Manchmal gibt es Momente in unserem Leben, auf die wir gut und gerne verzichten können. Momente, die uns schlagartig hilflos, schwach und unendlich traurig zugleich werden lassen. Es sind Situationen, die uns erschöpfen und ganz tief in uns ein unbeschreibliches Gefühl völliger Gedankenlosigkeit und beispielloser Gleichgültigkeit hervorrufen. Augenblicke, die uns von jetzt auf gleich den Boden unter den Füßen wegreißen, in uns ein blitzartiges Ohnmachtsgefühl aufkommen lassen und den für uns so gefürchteten freien Fall in eine fragwürdige Ungewissheit antreten lassen.

 

Jahrelang, tagtäglich, stündlich, ja jede Minute gehen wir an diesem mächtigen, verschlossenen und für uns im Vorfeld nicht einsehbaren Tor mit der dunklen Aufschrift "Schicksal" vorbei und wir fragen uns immer wieder, was sich wohl hinter dieser Pforte so alles abspielen mag. "Puh, alles nochmal gut gegangen, das Tor bleibt zu! Ich muss nicht hinein und kann den von mir bestimmten und gewohnten Lebensweg weiter einschlagen und all das tun, was ich möchte und all das was ich will - denn mir geht es gut und ich bin gesund."

 

Doch plötzlich - zu einem von uns völlig unerwarteten Zeitpunkt - öffnet sich, während unserem gewohnten und lässigen, alltäglichen "Lebensschlendern" auf einmal dieses mächtige, quietschende und verrostete Tor und unser Weg führt unweigerlich durch diese Pforte hindurch. Es ist dunkel, es ist still, es ist angsterfüllend! Und das Verhängnisvollste: Es gibt weder links noch rechts, es gibt lediglich ein geradeaus in Richtung Ungewissheit. Blitzartig und ohne jegliche Vorwarnung wird man völlig überraschend mit Tatsachen und Fakten konfrontiert, die man früher ganz bewusst von sich gewiesen hat; denn uns selber wird es doch bestimmt nicht treffen, es sind doch ohnehin immer die anderen die es im Leben trifft.

 

Doch dann trifft es dich! Und sie ist da!

 

Genau jene Situation von der du immer wusstest, dass es sie gibt aber welche du aus deinem Leben stets ausgeblendet und verdrängt hast. Ein winzig kleiner Moment, der dein ganzes Leben schlagartig verändert. Dein Taktgeber gerät aus dem Rhythmus, überschlägt sich, stolpert und dich haut es regelrecht um. Diesen Moment gilt es also nun zu meistern, denn der Alltag und das Leben gehen weiter und unsere Welt dreht sich auch weiterhin kontinuierlich um ihre eigene Achse, sie wird für dich und deine Gefühlsschwankungen auch ganz bestimmt nicht stehen bleiben, auch wenn du dir dies noch so gerne herbeisehnst. Die Würfel sind gefallen und das Schicksal hat entschieden, dass nun eine Zeit vor dir liegt, mit der du unweigerlich lernen musst umzugehen. Eine Zeit, die mehrere Wochen dauern wird, bis das erwartete, finale Ergebnis und eine daraus resultierende, grobe Richtungsweisung vorliegt, welche deinen weiteren Lebensweg bestimmen werden. Diese Zeit - bezeichnen wir sie als die schlimmste Zeit deines Lebens - ist also nun bei dir angekommen.

 

Doch irgendwie ist das alles sehr seltsam, denn alles bleibt beim Alten. Der Alltag ist da - aber er ist nicht mehr so da wie vorher. Du lebst - aber du lebst nicht mehr so wie vorher. Du grübelst - aber du grübelst nicht mehr so wie vorher. Du schläfst - aber du schläfst nicht mehr so wie vorher. Du nimmst dein Leben wahr - aber du nimmst dein Leben nicht mehr so wahr wie vorher. Denn: Du gewinnst in dieser Zeit eine völlig neue Sichtweise, die Sicht- und Denkweise für das HIER und JETZT. Diese schwere Zeit ist somit nicht nur eine Zeit der dunklen und zweifelhaften Ungewissheit, geprägt von Sorgen und Ängsten - nein - es ist auch eine helle und lichtdurchflutete Zeit, sich endlich einmal darüber klar zu werden, welchen Dingen du in deinem Leben letztendlich eine wegweisende und zentrale Bedeutung und Gewichtung zukommen lassen wirst.

 

In unserem Leben werden wir sehr oft mit Prüfungen und anfangs völlig unlösbaren Aufgaben und Konflikten konfrontiert. Prüfungen, die uns auf den ersten Blick völlig ausweglos erscheinen und mit denen wir uns anfangs gänzlich überfordert fühlen. Doch wenn wir uns mit der erforderlichen Achtsamkeit und dem notwendigen Bewusstsein solchen Situationen gegenüber stellen und uns ihnen gegenüber entschlossen positionieren, werden uns bei näherer Betrachtungsweise völlig neue Denkstrukturen ersichtlich, die vieles in unserem Leben in einem völlig anderen und in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.

 

Wenn du in deinem Leben eine aus Angst und Sorgen geformte Situation auf dich zukommen siehst, dann lasse sie auf dich zukommen, nimm sie auf und lerne diese mit all deinen zur Verfügung stehenden inneren Kräften zu verarbeiten, denn einmal in Bewegung wirst du solch eine Situation weder aufhalten noch stoppen können. Und nur wenn du dich mit dieser Situation ausgiebig und tiefgründig auseinander setzt, wirst auch du vielleicht einmal sagen können ...

 

... kurz vor knapp

 

... und Glück gehabt!

Vergiss das Leben nicht ...

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... auf deiner Suche nach dem Sinn!

 

Viele von uns kennen die Situation: Tag für Tag die gewohnten und ständig wiederkehrenden Strukturen, Tag für Tag die eingefahrenen und abgedroschenen Verhaltensmuster. Monotonie und Überdruss verfestigen sich zunehmend, man steckt fest und dreht sich nur noch im Kreis. Der ständig aufkommende Gedanke: Raus hier! Die ständig quälende Frage: Raus aus was?

 

Was bringt uns eigentlich immer wieder in solch eine Situation? Eine Situation, die uns dermaßen aus der Bahn wirft und uns manchmal so ausweglos erscheint, dass wir nur noch das Weite suchen wollen und einfach alles hinter uns lassen möchten. Eine Situation, in der wir dann auch noch damit beginnen an allem - und vor allem an uns selber - zu zweifeln.

 

Ist es unsere schnelllebige und konsumorientierte Zeit, die uns immer mehr überfordert, uns aber andererseits immer wieder begeistert und einfach nicht loslässt? Sind es die viel zu hohen Erwartungen die tagtäglich an uns gestellt werden oder die wir vielleicht selber an uns stellen? Ist es unser krankhafter Perfektionismus? Ist es die fehlende Anerkennung und die unterlassene Wertschätzung? Ist es unsere abtrainierte Mitmenschlichkeit? Ist es die unermüdliche Suche nach "dem Richtigen"? Die Suche nach dem richtigen Job, dem richtigen Partner, dem richtigen Leben, dem richtigen Glück ...?

 

Ja, ist es!

 

Und nur wenn wir endlich begreifen, dass wir belanglosen und völlig überflüssigen Dingen in unserem hastigen und rasanten Leben eine viel zu große Bedeutung beimessen und wir uns viel zu sehr auf Nebensächlichkeiten konzentrieren, wird uns das, wonach wir eigentlich in unserem Leben suchen ganz von selbst finden.

 

Entschleunige dich, setze deine Energiereserven frei und lasse dich finden ...

Wie wäre es eigentlich ...

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... wenn es eine Lebensformel für alles gäbe? Eine Lebensformel, die uns all unsere Entscheidungen auf steinigen Wegen abnimmt. Eine Lebensformel, mit der sich Gewinne unserer Finanzgiganten bereits im Voraus beziffern und stetig maximieren lassen. Eine Lebensformel, die Gutes und Schlechtes frühzeitig voneinander trennt und Unangenehmes abwehrt. Eine Lebensformel, mit der wir unseren Perfektionismus steigern können und sich unser Leben von heute auf morgen ertragreicher gestalten lässt. Eine Lebensformel, die uns fehlerfrei macht und uns alle Sorgen und Ängste abnimmt.

 

Sorgen und Ängste? Was sind eigentlich unsere Sorgen und Ängste? Zu wenig Geld? Zu wenig Gewinn? Zu wenig Macht? Zu wenig Herrschaft? Zu wenig Karriere? Haben wir eigentlich immer zu wenig von allem? Warum orientiert sich unsere Zufriedenheit und unser Anspruchsdenken eigentlich immer an dem "zu wenig" und nicht an dem "zu viel" oder an dem "genug"? Vielleicht sollten wir unser Augenmerk auf die wichtigen und wesentlichen Dinge des Lebens richten. Die kleinen Dinge wertschätzen und wertvolle Augenblicke genießen, diesen achtsam gegenüber treten und in unserer Gedankenwelt dauerhaft verfestigen.

 

Wie kann man jedoch eine solche Lebensweise in unserer schnelllebigen und materiell geprägten Zeit umsetzen? In einer Zeit, die uns tagtäglich rast- und ruheloser werden lässt? Eigentlich ist es ganz einfach, wir erneuern unsere Betrachtungsweise. Wir ersetzen unseren kurzsichtig fixierten Tunnelblick durch einen weitsichtig gehaltenen Panoramablick und stecken wegweisende Ziele und Lebensstationen einfach neu ab. Wir müssen nicht pausenlos über alles nachdenken und grübeln, wir müssen nicht alles neu bewerten und gegeneinander abwägen, wir müssen nicht alles neu ordnen und bereinigen, wir müssen nichts tun, was unserer Ansicht nach ungerecht oder falsch ist. Wir müssen lediglich authentisch, aufrichtig und ehrlich zu uns selber sein und durch unsere Verhaltensweise unseren Weg finden.

 

Brauchst du eine Lebensformel? Nein, ändere deine Betrachtungsweise und du wirst immer da ankommen, wo du ankommen willst - dein Weg ist dein Ziel! 

Wenn ich mal ...

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... die Zeit habe,

... die Lust habe,

... die Ruhe habe,

... die Muße habe,

 

dann werde ich ...

 

Und da ist er dann wieder, dieser uns beherrschende, böse innere Schweinehund, der uns beständig daran hindert, das zu tun, was uns unser gutes Bauchgefühl vermittelt und unsere Motivation zur Veränderung erfolgreich lahmlegt.

 

Grundsätzlich gehen wir den Weg des geringsten Widerstandes, um mit Ausreden und Vorwänden die Verwirklichung unserer Ziele und Träume aufzuschieben. Doch warum schlagen wir diesen Weg ein? Ganz klar, diese Zielrichtung ist für uns schlichtweg bequem und einfach! Unsere Angst vor einem Neu-Zustand ist weitaus größer als die Akzeptanz des Ist-Zustandes. Auch wenn wir wissen, dass uns eine gegenwärtige Situation langfristig nicht erfüllen und weiterbringen wird, nehmen wir festgefahrene und über Jahre hinweg eingespielte Handlungsstrukturen an und akzeptieren diese. Immer wieder finden wir neue Vorwände und Scheingründe um Veränderungen zu blockieren und billigen letztendlich, dass uns dieser Zustand eines Tages aus der Bahn werfen wird. Doch was können wir tun?

 

"Der Weg ist das Ziel" (Konfuzius) - und dieser Weg liegt in der Motivation zur Veränderung. Wir sollten uns unsere Emotionen und Handlungsweisen zeitweilig vor Augen führen und unseren Zielen und Träumen eine angemessene Bedeutung zukommen lassen, damit wir nicht ständig in unbeweglichen Verhaltensmustern verharren. Vom Verstand abweichen, von vorgegebenen und vorgeschobenen Verhaltensmustern ablassen und einfach mal unser gutes Bauchgefühl sprechen lassen.

 

Wann entscheidet dein Bauchgefühl?

Genug ist zu wenig ...

Genug ist zu wenig ...
© Bautopia.de

 

... groß ist zu klein, schnell ist zu langsam und weit ist zu nah. Den eigenen Schatten überholen, um der rasanten Beschleunigung einer schnelllebigen und vornehmlich konsumorientierten Zeit standzuhalten. Das Phänomen "mehr" nimmt überhand, bestimmt unser Leben und hindert uns daran "einfach" zu leben.

 

Wir leben ein Leben, das uns verkauft wird und verlieren in den Zeiten von Multitasking und permanenter Erreichbarkeit den Blick auf das Wesentliche und die beeindruckende Einfachheit des Lebens aus den Augen. Gedankenlosigkeit, Unachtsamkeit und eine stetig zunehmende Nachdenkverweigerung verfestigen sich und lassen kaum noch Freiräume für entscheidende Zielmotivationen zur Veränderung unserer Denk- und Lebensweise. 

 

Sind wir überhaupt noch in der Lage, die Blüten des Augenblicks wertzuschätzen oder bestimmen eingefahrene Gewohnheiten und vorgegebene Lösungswege den Ablauf unseres Denkens und Handelns? Sollten wir unsere Betrachtungsweise nicht einfach neu fokussieren und persönlichen Veränderungen die Gelegenheit bieten, monotonen und reizlosen Lebensabläufen entgegenzutreten, um Neues und Veränderndes nachhaltig zu verwirklichen? Vom Grundprinzip her ist es einfach, wir müssen loslaufen, ankommen und lernen uns selber genug zu sein.

 

Machen wir es doch einfach wie die Hummel im sogenannten "Hummel-Paradoxon": Nach den Gesetzen der Aerodynamik könnte die Hummel eigentlich gar nicht fliegen, da die Hummel diese Gesetze jedoch nicht kennt, trifft sie die mutige Entscheidung zu fliegen.

 

Und du - welche Entscheidung triffst du?